Top of the Pops 2011

Nach fast über einem Jahr schreiben und den Turbulenzen, die mit diesem Jahr verbunden sind, denk ich das es wieder Zeit wird, das ich anfange zu schreiben. Im Laufe dieses Jahres sind so viele Leute gegangen und dazugekommen, wieder aufgetaucht, das es schwierig wird, das alles in einem Eintrag zu komprimieren.

Deswegen werde ich die nächsten Einträge dazu benutzen, um für mich irgendwie ein Résumé aus diesem letzten Jahr zu ziehen. Und ja, wieder einmal werden einige Ausgewählte mir wieder folgen können. Mal schauen obs überhaupt einer verfolgt oder ob ich wirklich diese Dinge nur für mich niederschreibe.

Wenn dem so sein sollte, auch fein, denn ich brauche, denke ich einen Abschluß mit diesem Jahr irgendwie. Denn Einiges ist in diesem Jahr auch abgeschlossen worden. Ich brauch endlich einen Schlußpunkt von allem, was mich beschäftigt hat und mich immer noch beschäftigt.

Und somit läute ich die dritte Runde in meinem kleinen Gedankenkrieg ein. Auf das ich meine Antworten im schreiben finde, Dinge loslassen kann und mir Einiges leichter fallen möge.

1 Kommentar 12.12.11 23:13, kommentieren

Du, du, du, du, du willst mir an die Wäsche....

Wohnung. Das Wort, was mir immer im Kopf rumschwebt. Ich hab es mittlerweile satt, mir von jedem reinreden zu lassen, wie und wo und was wir machen sollen. Wir müssen in der Wohnung wohnen und nicht andere Leute. Denn die sitzen ja mit ihrem Hintern schon im Trockenen. Da kann ich dann auch grosse Reden schwingen. Und ja, auch wenn das alles gut gemeint ist, ich und ER haben dann auch keinen, der uns die Wohnung einrichtet oder renoviert. Das müssen auch wir selber machen. Mittlerweile bin ich soweit zu sagen, das wir das Gebiet in dem wir suchen zu erweitern. Auf drei Stadtteile sich zu beschränken ist nicht das Wahre. Und vielleicht haben wir Glück und die Menschen sind so nett und geben uns da eine Wohnung. Jedenfalls werde ich da jetzt etwas mehr meine Nase reinstecken, als ich es bis jetzt getan habe.

Freundschaften kommen und gehen anscheinend auch. Ich muß nicht den Buckel machen und mich mucksmäuschenstill verhalten, nur weil ICH gerade in der Situation bin, in der ich mal Hilfe brauche. Ich möchte nicht aufrechnen, wie oft ich der anderen Person geholfen habe. Aber wenn jetzt von mir erwartet wird, das ich den Mund halte, dann hat sie sich getäuscht, denn so war ich noch nie. Das Witz daran ist, das es mich noch nicht mal unmittelbar betrifft, sondern IHN. Naja, wenn man die Wahrheit nicht verträgt.... Man sagt ein falsches Wort, übt berechtigte Kritik und gleich wird einem an die Wäsche gegangen. Naja, auf so was kann ich mittlerweile ganz gut verzichten. Denn es raubt mir nur die Kraft, endlich unseren Traum zu verwirklichen.

 

Mantra der Woche:

~Freundschaften sind wie Waagen, wenn man eine Seite mit nur einem Gramm zu viel belegt, kippen sie. ~

26.7.10 18:13, kommentieren

Sonnenstrahl

Immer noch keine Wohnung in Sicht und blank liegende Nerven sind im Moment mein Markenzeichen. Irgendwie scheint sich alle Welt dagege verschworen zu haben, das ER und ich zusammen sein wollen. Und wenn sich die Welt auf den Kopf stellt, ich werde mit ihm zusammen ziehen. Denn die Welt ist mein Spielplat auf dem ich immer noch machen kann, was ich will. Und genauso wird das Thema jetzt angegangen. Warum? Weil es langsam reicht. Und die Götter sollen sich mal ein bisschen regen. Dafür, das ich durch die Hölle und zurück barfuß gegangen bin und nun ein bisschen Unterstützung verdient hab. Wir diese Unterstützung verdient haben.

Denn ER klappt mir fast weg, wir streiten uns wegen Scheisse und es geht ihm mit jedem Tag schlechter. Er sagt es nicht, aber ich fühl das tief in mir drin. Diese Warterei, das er kein Nest für uns bauen kann und sich deswegen unzulänglich fühlt. die Arbeit, die Entfernung zwischen uns. Das frisst ihn langsam auf. Und ich lass das nicht zu das mir das genommen wird, was das Wichtigste in meinem bisherigen Leben wird. Ja, er wird zu dem, wovor ich immer Angst hatte, es wieder zuzulassen. Mein EIn und Alles. In jeglicher Art und Weise. Auch wenns mir tierische angst einjagt, ER ist das, ohne das ich nicht mehr sein kann und will. Ich lasse mich fallen und weiß nicht ob ich gefangen werde. Doch der Wind, der mir um die Nase weht, tut gut. Und die Hoffnung, das er unten steht und mich hält, ist doch immer grösser geworden.

Und genau deswegen bin ich sein Halt, den er jetzt braucht. Seine Stärke, wenn er nichts mehr sehen kann. Die Farbe, wenn er nur noch Schwarz sieht. Und sein Sonnenstrahl, wenn er im Dunkeln steht. Ich bin unglaublich stolz auf ihn, was er bis jetzt erreicht hat. Was wir zusammen erreicht haben. Und ich bin jetzt schon verdammt stolz auf das, was wir und er noch erreichen werden.

Und da ich weiß, das er das hier liest. Ich liebe dich, mein Engel. Und ich werd nicht von deiner Seite weichen, weil genau dort gehör ich hin. Ich bin so stolz auf dich und ich weiß das du einfach der Mann meines Lebens bist. Ich will mit dir alt werden, deine Frau werden und unsere Babies bekommen. Die Enten im Park füttern, bis sie so dick sind, das se platzen. Und dich jeden Tag sehen und diese unbeschreibliche Liebe fühlen, die du mir schenkst. Die Geborgenheit und Zärtlichkeit, die ich brauche und von dir ohne auch nur ein Wort zu sagen, bekomme. Ich liebe dich. Deins ganz allein.

 

Mantra des Monats: 

~ Versucht uns zu bekommen, wir sind schneller als alles, was ihr erschaffen könnt. ~

1 Kommentar 22.7.10 07:07, kommentieren

Tanz Tanz, denn du hast Schulden beim Ticker!!

So fühle ich mich gerade... Als ob ich nur am tanzen wäre. Und irgendwie stimmt das ja auch. Die Wohnung, die ER sich angesehen hatte, ist doch nicht das Gelbe vom Ei und die Dame hat nen leichten Schuß. Also heisst das, weitersuchen. Und das schlaucht ganz schön, wenn man zwar keinen Job hat, aber der Freund einen, der aber wiederrum keine finanzielle Auskunft geben kann. Ausserdem ist die Katze warum auch immer ein Hinderniss. Und jeder scheint mich als den allerletzten Assi anzusehen. Zumindest behandeln sie einen so bei der Wohnungssuche. Was ziemlich lustig ist, wenn man neben einem wirklichen Vollassi steht in normalen Klamotten und mit gepflegtem Äusseren und die die Assis besser behandeln als dich selber. Naja, aber auch diese Hürde wird gern von mir genommen, denn ich bin nun mal die, die alles hinbekommt. Hoffe ich doch zumindest. Denn ich hab UNSERE Wohnung schon gefunden und ich will sie so unbedingt haben. Doch auf diese Wohnung gibt es mehrere Bewerber. Die stech ich aber aus. Womit? Keine Ahnung. Ich weiß nur, das diese Wohnung so was von UNS ist.

Ansonsten gibt es nicht wirklich Neues, ausser das ich bei IHM bin seit Freitag und diese Woche wieder gehen muß. Was mir weh tut, vor allen Dingen, da wir über so vieles noch nicht gesprochen haben. Was wir aber sollten. Wie zum Beispiel über Januar und Mai.... Aber irgendwie schaffen wir das beide nicht, diesen Schritt zu gehen zu sagen "Und jetzt reden wir."

Ich vermisse aber auch andere Menschen wie Chrigi, Ginnii und andere. Ich würd sie alle so gern wieder sehen und sie in meine Arme nehmen. Ich hoffe, das ich das bald mal wieder kann. Solange heisst es : Rangeklotzt!

 

Mantra des Tages: 

~Bete, dann wird alles gut. Tu etwas und die Götter antworten dir.~

1 Kommentar 6.7.10 17:28, kommentieren

How do you do?

Diese Frage sollte man mir im Moment nicht stellen. Denn ich wüsste nicht, wie ich sie beantworten sollte. In den letzten Tagen ist so viel passiert, das sich das erstmal setzen muß bei mir. Irgendwie gehe ich von einem Tag in den nächsten wie in Trance, schlafwandlerisch und doch träumend.

ER unterschreibt heute den Vertrag für unsere Wohnung. UNSERE. Irgendwie kommt das alles nicht an bei mir. Wir haben eine Wohnung und zwar ab sofort. Meine Eltern haben uns die geilste Möglichkeit gegeben indem sie uns eine Finanzspritze schenken. Meine Oma packt auch noch einen drauf und alles fügt sich irgendwie zusammen. Und zwar zu einem Bild von Menschen, die sich für mich freuen, das ich etwas gefunden habe, was ich nicht wieder loslassen werde. Und zu einem Bild von einer Familie, die, auch wenn es seeeehr viele stürmische Zeiten gegeben hat, hinter mir und uns steht, das es fast weh tut. Ich bekomme jeden Tag neue Nachrichten und mir dreht sich der Kopf. Keine Ahnung, wo das alles enden soll. Am Besten mit IHM in der Wohnung und allen anderen friedlich dabei. Und wisst ihr was, genau danach sieht es gerade aus. Und das ist Knaller.

 

Mantra des Tages: 

~Verzweifle nie, denn immer ist ein Lichtstrahl da, der sich zu einer Supernova entwickeln könnte.~

1 Kommentar 30.6.10 15:58, kommentieren

Let us play PONG !

Die Sonne scheint, ich sitz im Garten und werd mich gleich an eines meiner Lieblingsbücher machen. Laut dröhnt Eisenfunk aus den Boxen und meine Nachbarn schauen schon ganz verschreckt zu mir rüber. Is mir eigentlich egal, weil ich diese Art von Mucke im Moment einfach liebe. Hart, aggresiv und laut.

Ich entspanne mich immer mehr, doch gleichzeitig wächst die Nervosität und mir is doch leicht schlecht. Immerhin werde ich bald nicht mehr hier sein. sondern bei IHM. Was zwar alles ist, was ich mir im Moment wünsche, doch wie ich schon einmal sagte, das Heimweh zerrt doch jetzt schon an Einem.

Irgendwie werd ich aber auch das überstehen. Denn ich weiß, wofür ich hier einige Dinge aufgebe. Nämlich dafür endlich so sein zu können, wie ich es will. So sein zu dürfen, wie ich es bin. So zu werden, wie ich schon längst sein sollte. Mit allen Vorzügen und Schwächen. Und das alles in dem Schutz des Mannes, den ich über alles liebe. Ja, es gibt jemanden der Chrigi von seinem Thron gestossen hat und zwar mit einer Leichtigkeit, die schon sehr bemerkenswert ist. Nichts ist so, wie es war, seit ich IHN kenne. Und das gefällt mir ganz gut. ER gibt mir das Gefühl die Einzige zu sein, die es auf der ganzen Welt gibt. Wird bei jedem Mann, der es sich auch nur wagt in meine Nähe zu kommen eifersüchtig und das find ich so süß.Es ist die beste Entscheidung mit ihm zu gehen, die ich treffen konnte. Also wozu bereuen, wenn es doch nichts zum bereuen gibt.

 

Mantra des Tages: 

~Eine Weile steht die Welt still, dann dreht sie sich mit anderer Geschwindigkeit weiter. ~

1 Kommentar 23.6.10 14:16, kommentieren

I'm tired of using Technology

Und wie ich es leid bin mich mit IHM nur über Handy, PC oder Telefon zu unterhalten. Voll und ganz. Diese Scheisse regt mich nur noch auf. Ich will in seinem Arm liegen, mich mit ihm unterhalten über das Wichtige und das Unwichtige. Ob Schwimmhäute nun schlimm, lustig oder ganz brauchbar sind. Ob morgen nun der 3. weltkrieg ausbricht. Ob Schoko oder Vanille besser ist. Ob die Deutschen bei der WM wirklich weiterkommen, weil sie spielen können oder die Anderen nur noch schlechter spielen. Ob wir Auflauf oder Nudeln essen werden. All das, was jedes normale Paar macht und worüber sich auch jedes normale Paar streitet. Zusammen den Abend geniessen mit kuscheln, zusammen einschlafen, zusammen putzen und aufräumen, zusammen die Dusche erkunden und sich fragen, ob man zu zweit hineinpasst und dies auch ausprobiert. Das ich hinter ihm herräumen kann, er hinter mir. Wir Freunde besuchen, Freunde bei uns bekochen. Das will ich jetzt haben. Sofort!! Ob es jetzt besser ist? Nein. Ob ich ruhiger bin? Nein. Ob ich ihn jemals wieder hergebe und das alles mit einem Anderen erleben will? NEIN!!!

 

Mantra des Tages: 

~Geduld ist eine Tugend und ich bin nicht tugendhaft! ~

1 Kommentar 22.6.10 10:22, kommentieren