Pardonne-Moi

Es ist Morgens, kurz vor Acht, und ich bin nach einem relativ unruhigen Schlaf wieder hier und geniesse die Musik, die mich gerade bewegt. Ruhige, sanfte Klänge. Französischer Gesang. Mal was anderes, aber sehr passend im Moment. Während alles um mich herum erwacht, bin ich schon soweit wach, das ich alles beobachten kann. Ich war auch schon draussen, um mir Frühstück zu besorgen. Einsam durch die Strasse zu gehen, gibt einem die Gelegenheit seine Umgebung in der man lebt, doch einmal etwas genauer zu betrachten. Und so fällt einem nach xx Jahren auf, das dort wo einmal ein kleiner gelber Busch gestanden hat, nun ein Magnolienbaum steht. Das die Fassade des Hauses gegenüber neu gestrichen worden ist. Das die Unebenheit im Gehwegpflaster endlich ausgebessert worden ist.

Dinge, die einem nur auffallen, wenn man sie vermissen wird. Nachdenklich bin ich in den letzten Tagen schon geworden. Nicht das ich Zweifel habe. Nein, ich würde alles tun, damit ich sofort meine Sachen packen kann und zu IHM fahren kann. Doch ein kleiner oder doch eher grosser Tropfen Wehmut und Heimweh schleichen sich jetzt schon in mein Herz. Doch ich denke, das ist normal, wenn man zum ersten Mal sein ZuHause verlässt und in ein neues ZuHause geht. Doch dieses Mal ist es wirklich MEIN ZuHause. Mir und IHM. Unsers. Und der Gedanke macht mich kribbelig. Lässt mich erbeben und lächeln.

Und somit lache ich mit meinem weinenden Auge, denn nichts anderes kann ich tun. 

 

Mantra des Tages: 

~Vergiss niemals deine Wurzeln, denn sie sind die, die dich gestützt haben.~

1 Kommentar 20.6.10 07:58, kommentieren

Teil vo dr Loesig

Ich häng wieder alten Erinnerungen hinterher und schaue mir alte Fotos an. Von Ginnii, Chrigi, Feli, mir. Von Zeiten in denen alles irgendwie einfacher schien und auch war. Es ist schon komisch, wie sich der Zahn der Zeit an dir festnagen kann. Von unbeschwerten Sommern erfüllt von Lachen zu sorgenvollen Monaten mit verkniffenem Lächeln.

Doch irgendwie ist das auch gut so, das sich etwas ändert. Solange sich die Menschen mit einem verändern. Manche tun das nicht und bleiben auf der Strecke dabei. Denn ich sehe es nicht mehr ein, andere Menschen, die keine Veränderung wollen, mitzuziehen. Ihnen sei ein Monument gebaut, denn sie haben mich in so vielen Dingen begleitet, geprägt und geformt.

Und so drängen sich neue Fotos in mein Leben. Mit anderen Menschen, die an Wichtigkeit zunehmen und sich noch beweisen müssen. 

Nicht in schwarz/weiß, sondern farbenfrohe, lebendige Fotos. Es ist, wie gesagt, ein Teil der Lösung. Denn die Lösung bin ich. Und meine andere Hälfte. Ein anderer Teil der Lösung. Und wisst ihr was? Ich bin dabei meine Lösung zusammen zu fügen. Und es fühlt sich verdammt ganz an.

 

Mantra des Tages: 

~Schweizer HipHop ist doch tiefsinniger, als man denken mag. ~

1 Kommentar 19.6.10 09:16, kommentieren

Evacuate the Dancefloor

Und noch so Einiges mehr sollte evakuiert werden, denn ich bin wieder da !!!!!!

YAY!!!

Man mags kaum glauben, aber ich hab mich wieder darauf besonnen, das ich hier auch noch ein paar Menschen erreichen kann, die sich sonst nicht an meinem Leben so beteiligen können, wie sie es gerne würden. 

Kurzer Zwischenstand: 

~ seit einem halben Jahr verdammt glücklich vergeben

~zieht in den nächsten zwei Monaten zu ihrem Schatz

~baut sich ein neues Leben mit ihm auf 

~immer noch ohne Job, aber dafür mit viel Elan in der neuen Stadt

 

Gewisse Dinge ergeben sich einfach und ER war eines dieser Dinge. Das Beste, was mir passieren konnte. Auch, oder gerade weil wir so viel Scheisse schon durchhaben und dabei sind wegzuschaufeln, lieben wir uns wie blöd. Und das ist das schönste Gefühl seit langer Zeit. 

Es gibt immer noch Menschen, die mir ans Bein pissen wollen, die gab es immer, wird es auch immer geben. Denen sei gesagt, MUHAHAHA! Weil ich es einfach kann, verdammt. Und weil ich jemanden hab, der hinter mir steht und mich beschützt, wenn die Anderen mich zu sehr nerven.

Es ist verdammt schön, sich einfach mal wieder fallen lassen zu können in den Schutz eines Anderen und zu wissen, er kann dich fangen und vor allen Dingen, er WILL dich fangen. ER hat keine Ahnung, wie viel mir das bedeutet und ich dieses Gefühl brauche. Ich war lange genug die Starke, die sich von niemandem weh tun ließ nach aussen hin.  Ich will endlich weinen, schreien und ich selbst sein können. Und bei IHM kann ich es. Voll und ganz. Und doch ist da immer noch die Angst, das er mich fallen lässt, mich verlässt, wenn es ihm wieder gut geht soweit. Denn das haben alle. Doch die Hoffnung und zum Teil auch das Wissen, das ER anders ist, lassen mich diesen grossen Schritt wieder gehen.

Ich liebe ihn. Ganz einfach. Punkt.

 

Mantra des Tages: 

~Hoffnung verleiht dir Flügel, aber das Wissen ist dein Antrieb.~

1 Kommentar 18.6.10 06:58, kommentieren

YAY!!

Nach Ewigkeiten denke ich ich schreibe wieder....

 

 

 http://www.youtube.com/watch?v=sTWy5SSngjk

10.12.09 09:46, kommentieren

Song des Tages *sing*

2.9.09 18:21, kommentieren

Weil ich mich gerade so fühle....

28.8.09 13:40, kommentieren

Humoresque.

Chrigi ist wieder da. Und ich bin wieder einmal eine Zeit lang vollständig. Was nicht heisst das ich nicht für mich vollständig sein kann.

Ich habe endlich erkannt, das ich nicht eine Hälfte von Jemandem  oder Etwas bin. Ich bin ein Ganzes für mich. Aber es gibt Dinge für die ich erst ganz gemacht werden muß und dafür sind einige Menschen von Nöten. Wie zum Beispiel Chrigi. Oder auch Feli oder Ginnii. Oder Andere. Ich bin immer ein Ganzes für mich, doch mit ihnen werde ich zu einem Bild. Einem Bild von meinem Leben. Und ich mag dieses Bild sehr. Es macht mich um einige Facetten reicher und stellt mir immer wieder neue Aufgaben.

Und genau dafür danke ich den Menschen in meinem Leben. Das sie mich immer wieder antreiben, grösser, schneller und vor allen Dingen besser zu sein, als ich je gedacht hätte. Und ich mit ihrer Hilfe diese Ziele auch erreiche. Und das ist verdammt gut so. Denn ohne sie würde ich nichts besitzen, was Bestand hätte. Nur eine vage Ahnung dessen, was ich jetzt habe. 

Und ich bin ein Arschloch. Ich gebe nichts wieder her davon. Und ja, ich liebe dieses Grinsen auf meinem Gesicht, wenn ich diesen Satz sage.

 

Mantra des Tages:  ~Don´t fuck with the company~

10.8.09 17:17, kommentieren