And I am like fuck you....

Um an meinem vorletzten Eintrag anzuknüpfen und die Chronologie einzuhalten, werde ich mal versuchen das Jahr auf seine Bestandteile runterzubrechen, was schwer werden könnte, aber nicht unmöglich.

Wir haben eine Wohnung gefunden, haben den Vertrag unterschrieben und in der Woche, in der ich umziehen wollte, kam mein Vater ins Krankenhaus, auf die Intensiv. Künstliches Koma ist eine Supernummer. Somit war dann der Umzug erst einmal verschoben. Für einen Monat ungefähr. Ich mag nicht näher auf die Krankheit eingehen, sagen wir nur das sie nicht einfach war und er um sein Leben gekämpft hat. Und auch gewonnen hatte.

Dann zog ich doch um und es schien alles wunderbar zu sein. So 2 Monate... Dann fing es schon an zu krieseln. Immer mehr Streit wegen Kleinigkeiten, kein Sexleben mehr, was sich bis ans Ende der Beziehung hinzog und immer wieder uneins sein in den wichtigen Dingen im Zusammenleben mit einer Person. Was natürlich in der Situation das mein Vater immer noch auf der Intensiv war, nicht förderlich war. Dann kam Dezember und Weihnachten und die Reha für meinen Vater und zu diesem Zeitpunkt lief es erstaunlich gut, wobei ich mittlerweile daran glaube, das wir uns zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt haben als mit unserer Beziehung.

Naja, die Monate zogen so ins Land, mein Vater von der Reha nach Hause und wir in unserer Beziehung.... Wir sind nicht wirklich vorwärts gelaufen zusammen. Das war damals der Zeitpunkt, an dem ich das erste Mal gezweifelt habe, ob ich das Richtige getan hatte, indem ich weggezogen bin. Und das in der Zeit die Diskussionen auch dementsprechend lauter geworden sind, liegt irgendwie auf der Hand. Ich hab mich wieder mehr mit ihm und mir beschäftigt, was nicht heisst, das ich ihn vorher gar nicht beachtet habe. Ich hab versucht ihm schon vorher zu signalisieren und auch zu sagen das es nicht klappt, so wie es ist. Kam nie so wirklich an, meiner Meinung nach.

Es wurde immer hitziger zwischen ihm und mir. Die Streits nahmen kein Ende und wir haben zum Teil unsere Nachbarn mit unseren Probleme erheitert. Ja, so laut wurde es zum Teil. Und irgendwann hab ich wohl aufgegeben. Meine Träume von der "perfekten" Beziehung. Wobei perfekt gibt es nicht. Es gibt nur etwas, was BEIDE glücklich macht und man sich ergänzt.  Und da hab ich irgendwie nicht mehr dran geglaubt und gedacht, das es das war. Mehr wirst du in deinem Leben nicht erreichen und du hättest es schlechter treffen können, so in der Art waren meine Gedanken.

Und dann... Ja dann trat jemand in mein Leben, mit dem ich schon abgeschlossen hatte. Aber dazu später mehr... 

 

14.12.11 13:34

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