Kings and Queens....

Dann trat jemand in mein Leben, woran ich nie mehr geglaubt hätte und zwar... tadaaaa.. ein Mann. Ja, ich weiß, irgendwie sinds doch Einige, die hier so erwähnt wurden, aber.. so ist das Leben eben.

11. Mai 2011 .... Das ist das Datum, an dem sich mein Leben doch recht drastisch ändern sollte, denn da trat er in mein Leben, besser gesagt ich in seins. Am Anfang hatten wir nur eine freundschaftliche Beziehung zueinander. Er war noch seine vorherige Beziehung am verdauen und ich steckte ja in einer. Doch irgendwie entwickelte sich sehr, sehr schnell etwas mehr daraus. Es klickte einfach, wie man so schön sagt. Und ich stellte fest, das ich in der beschissensten Situation steckte, in der man stecken kann liebestechnisch. Zwei Männer, zu beiden Gefühle und der Eine wissend, der Andere unwissend.

Was soll ich sagen? Die Diskussionen zwischen M. und mir wurden so schlimm, das ich mal raus musste. Und was als Scherz anfing, wurde der Wendepunkt, zumindest für mich. Kurz gefasst, wurde aus einem Scherz, das Babes und ich uns zum ersten Mal sehen wollten, eine ernste Sache. M. schlug deswegen ein Loch in unsere Wohnzimmertür, woraufhin ich erst recht gefahren bin, weil wir uns zerfleischt hätten, wenn ich dageblieben wäre. Das war über Pfingsten. Und ja... Freundschaftlich waren wir die erste dreiviertel Stunde. Mehr wird nicht verraten.

Wendepunkt war es für mich, das ich wusste, das ich mich von M. trennen möchte und mit Babes zusammen sein will. Problem an der Sache war dann, das ich aufgrund M.'s Reaktion solche Angst hatte, das er körperlich gewaltätig wird, das ich mich nicht traute es ihm zu sagen. Und dann kam der August..... Mein Papa verlor nach fast genau einem Jahr den Kampf und starb. Zumindest ist er so gestorben, wie er es wollte. Schlauchlos und zufrieden mit sich. Und ich, gerade den Mut gefasst, es M. zu sagen, wurde aus meiner kompletten Welt gehoben und ins Schwarz gesetzt. Verständlich, das ich dann andere Gedanken und Sorgen hatte, auf die ich (noch?) nicht eingehen möchte.

Dann ging alles relativ schnell, ich organisierte hinter M.'s Rücken meinen Umzug nach FFM wieder, die Beziehung zu Babes wuchs mit jedem Tag und zwei Wochen vor dem Umzug machte ich reinen Tisch. Nicht die feine englische Art, aber eben meine Art. Wobei ich nie mit dem Psychoterror gerechnet hätte, der dann die zwei Wochen folgte. Anrufe bei meiner Mutter, das M. sich umbringt, wenn ich ihn verlasse und solche Kleinigkeiten sind nur die Spitze des Eisbergs. Aber auch das wurde ertragen und überstanden für das, was ich endlich in meinem Leben für mich gefunden hatte.

Erwachsen zu werden an der Seite eines Mannes, der das auch ertragen kann. Denn mit meinen 27 bin ich bei Weitem nicht Erwachsen. Bin aber in diesem letzten Jahr um vieles weiser und reifer geworden. Ich ruhe etwas mehr in mir und der Welt. Und Babes kann dies alles mit mir zusammen durchstehen. Nicht einen Streit gab es bis jetzt. Diskussionen ja, Streit nein. Was ich so noch nie hatte. Ich explodiere nicht, er drückt aber auch nicht meine Knöpfe. Auch etwas Neues in meinem Leben. Nichts ist so wie es in den vorherigen Beziehungen, ob lang oder kurz, war. Und wisst ihr was? Das ist verdammt gut so.

Jetzt bin ich seit November wieder in FFM, versuche mein Leben so gut auf die Reihe zu bekommen, wie ich es kann und es ist wirklich nicht schlecht ich zu sein im Moment. Zumindest für diesen Moment. Was die Zukunft bringt? Ich weiß es nicht, aber ich werde auch zum ersten Mal mein Leben weder pushen, noch vernachlässigen. Ich werde es leben. Dafür ist es nämlich da. 

 

Mantra des Jahres : ~ Das Leben ist zu kurz, um kein König in deinem eigenen Leben zu sein. ~

7.3.12 19:27

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