thinking about

Ich hatte heute sehr viel Gelegenheit mir Gedanken über mein Leben allgemein mal zu machen. Und ich muß sagen, momentan läuft es eigentlich ganz rund. Eigentlich. Man darf nur nicht so genau hinsehen. Denn dann entdeckt man die vielen kleinen Ecken und Kanten.

Ich bin in der Situation mit zwei Männern. Chrigi und Heimi. Das ist schon einmal sehr verworren.

Dann die Funkstille zwischen mir und Mausi. Der langsame, kleine, sanfte Annäherungsversuch von gestern hat mir aber sehr gut getan. Der Tee übrigens auch. Schokotee. Verdammt lecker.

Hasi, der beim Bund einfach nicht wirklich glücklich werden kann. Das ist einfach nicht seine Welt dort. Und deswegen auch immer in meinen Gedanken ist. Ich mache mir Sorgen um ihn, ob er das durchsteht oder seine kindliche (nicht kindisch) Seele daran zerbricht. Dann bekommt der Bund einen Aufstand, den er noch nie gesehen hat.

Dann ist da noch Mietz, mein bester Freund. Diese Bezeichnung hat er aber nicht verdient. Nicht mehr. Denn ich habe ihn das letzte Mal von Freund zu Freund im November letzen Jahres gesehen. Danach entweder nur oberflächliches Dummgelaber oder auf Partys. Das tut verdammt weh. Zumal es ihn einfach gar nicht interessiert, was bei mir los ist. Obwohl ich oft seinen Rat brauchen kann und wirklich vermisse. Ich sollte mit ihm darüber reden. Nur wann, wenn er mir nicht zuhört und keine Zeit hat?

Sixxi, der mir immer zuhört und mittlerweile mein Therapeut geworden ist. =) Auch wenn wir beide uns eigentlich NIE sehen. Msn ist eine so verdammt geniale Erfindung. Er hat selbst momentan Probleme, die eigentlich verdammt groß sind. Trotzdem nimmt er sich immer Zeit für mich und mein Geheule. Er weiß nicht, wieviel mir das bedeutet. 

Dann noch mein Mädchen. Mein "Hage"-schreiendes, ouzotrinkendes, hähnchenessendes Mädchen. Das auch immer für mich da ist. Sich tierisch mit mir freut, wenn ich wieder etwas Neues zu berichten habe. Die mit mir aufgeregt ist wegen Ende Februar und gemeinsam mit mir durchdreht. Die mit mir stundenlang einfach nur Scheiß schwätzen kann und mit der ich wirklich über die geilsten Dinge lachen kann, wie zum Beispiel Bananen.

 Ich stelle gerade fest, mein Leben und die Leute darin, hinterlassen ihre Ecken und Macken. Aber genau so will ich es haben. Mein Leben braucht das. Es ist doch gar nicht so übel, ich zu sein.

7.2.09 23:35

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